Das Filmprogramm
Das Ziel unseres fachkundigen Filmteams ist es, hochwertige Filme zu zeigen. Wir verstehen unser KINO auch als Begegnungsstätte der geselligen Zusammenkunft - Kino ist Kultur.
Filmprogramm Februar - Juli 2026:
Aus lizensrechtlichen Gründen können die Filmtitel nicht öffentlich genannt werden. Daher nur die Filmbeschreibung.
5. Februar: Polen, Winter 1943: Die Frau (Stimme im französischen Original: Dominique Blanc) eines Holzfällers (Grégory Gadebois) entdeckt eines Tages ein Baby im Schnee, unweit der Bahngleise. Das Kind wurde in einem verzweifelten Akt aus einem fahrenden Todeszug auf dem Weg nach Auschwitz geworfen. Ohne an die drohenden Konsequenzen zu denken, nimmt die kinderlose Frau das Mädchen trotz bitterer Armut in ihre Obhut. Dieses Kind, das kostbarste aller Güter, verändert nicht nur das Leben des Ehepaares grundlegend, sondern auch das der Menschen, deren Wege es kreuzt. Einige von ihnen setzen alles aufs Spiel, um das Mädchen zu schützen, und offenbaren dabei das Beste und Schlimmste im Menschen.
5. März: Herbst 1943: Die junge Berlinerin Rosa Sauer wird nach einem Bombenangriff mit ihrem Mann, der an der Ostfront kämpft, in ein scheinbar ruhiges Dorf in Ostpreußen gebracht. Doch dort liegt nahebei das SS-Hauptquartier Wolfsschanze. Unvermittelt wird Rosa zusammen mit weiteren jungen Frauen von der SS rekrutiert: Sie müssen als sogenannte „Vorkosterinnen“ arbeiten — das heißt, sie verkosten die Mahlzeiten, die für Adolf Hitler bestimmt sind, um eine mögliche Vergiftung auszuschließen.
Mit dem gescheiterten Attentat von Claus von Stauffenberg im Sommer 1944 wächst die Bedrohung – die Frauen erkennen, wie gefährlich ihre Lage ist, und müssen Bündnisse und Loyalitäten neu ausloten, vor allem, als Rosa herausfindet, dass eine ihrer Mitvorkosterinnen jüdisch ist. Der Krieg rückt näher, alle Machtverhältnisse ändern sich – und Rosa steht vor der Entscheidung, wie weit sie gehen kann, um sich und ihre Freundin zu retten.
9. Apri: Die legendären britischen Geheimagenten George Woodhouse (Michael Fassbender) und seine Frau Kathryn (Cate Blanchett) stehen auf einmal im Zentrum eines politischen wie privaten Sturms, als Kathryn plötzlich des Landesverrats beschuldigt wird. Hintergrund ist eine streng geheime Software, deren Code geleakt wurde. Kathryn kommt anscheinend als potenzielle Täterin in Frage. Für George, der eigentlich sowohl seiner Frau als auch seinem Land bedingungslos treu zu sein glaubt, bricht in seinem Inneren ein erbarmungsloser Konflikt aus. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, fingiert er zusammen eine Dinner-Party, zu der er auch die anderen Verdächtigen einlädt. Während er in dieser Ausnahmesituation versucht, den Ursprung der heftigen Anschuldigungen gegen seine Frau aufzudecken, muss er entscheiden, wem seine Loyalität wirklich gilt – der Frau, die er liebt, oder dem Land, dem er geschworen hat zu dienen.
7. Mai: Das Ende des Zweiten Weltkrieges steht unmittelbar bevor. Um seine Mutter in den letzten Kriegstagen zu unterstützen, ist sich der zwölfjährige Nanning für nichts zu schade. Er versucht auf der Insel Amrum, die Zutaten für ein Honigbrot zu finden.
11. Juni: Der Film von Stefan Haupt (Deutschland/Schweiz) basiert auf dem gleichnamigen Roman von Max Frisch. Ein Mann namens James Larkin White reist mit dem Zug in die Schweiz ein und wird an der Grenze festgenommen. Man unterstellt ihm, er sei der vor sieben Jahren verschwundene Bildhauer Anatol Stiller, der wegen einer politischen Affäre gesucht wird.
White bestreitet entschieden: „Ich bin nicht Stiller!“ Er zeigt seinen US-Pass, besteht auf seiner Identität – doch alle um ihn herum haben gute Gründe, ihn dennoch für Stiller zu halten. Die Staatsanwaltschaft ruft Stillers Ehefrau Julika Stiller zur Identifikation – sie ist unsicher, erkennt ihn an und doch auch nicht. Zugleich treten Erinnerungen und Rückblenden in ihren Gesprächen auf, die das Verhältnis zwischen den beiden zunehmend offenlegen.
Im Verlauf wird deutlich: Es geht nicht nur um die Frage „Wer ist dieser Mann?“, sondern um Themen wie Identität, Erinnerung,
2. Juli: Eine selbstständige Frau in ihren Fünfzigern, sieht sich plötzlich gezwungen, ihren Alltag mit ihrem Nachbarn und dessen zwei Kindern zu teilen. Wider Erwarten wächst ihr die ungewöhnliche Gemeinschaft allmählich ans Herz und verändert ihr Leben auf eine Weise, die sie nie erwartet hätte.
KINO in Bad Bentheim - wie alles begann!
Den Anfang machten die LICHTSPIELE in der Schloßstraße. Nach dem Abriss gab es erstmal kein Kino mehr. Im Juli 1984 wurde dann in der Bahnhofstraße das MOVI-KINO eröffnet. Nach 12 Jahren und einem unglücklichen Besitzerwechsel war dann zum 1. September 1996 wieder Schluß mit Kino. Im laufe der Jahre wurde dann bei den Bad Bentheimern der Wunsch nach einem Kino in der Stadt laut. Bereits Anfang 2016 hatte die SPD-Fraktion einen Antrag auf "Einrichtung eines kommunalen Kinos" im TREFF 10 gestellt. In einem Artikel der Tageszeitung (GN) wurden Leute gesucht, die ehrenamtlich Kinoveranstaltungen im Soziokulturellen-Centrum, Kirchstraße 10 - TREFF 10 - organisieren und durchführen möchten. Ansprechpartner waren Holger Berg (UJH) und Ingrid Berkemeyer (SPD-Stadtrat). Es meldeten sich interessierte Leute und die KINO-AG (Arbeitsgemeinschaft) wurde gegründet. Es sollen anspruchsvolle Filme gezeigt werden. Am 3. August wurde dann die geplante Filmreihe mit geladenen Gästen - Bürgermeister, Sponsoren und Unterstützer aus dem UJH (Unabhängiges Jugendhaus) und der Stadtverwaltung im TREFF 10 gestartet. Am 7. September 2017 und dann an jedem ersten Donnerstag im Monat wird ein Film für alle Kinoliebhaber gezeigt. Einlass: 18:30 Uhr. Beginn: 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Getränke gibt es im Cafe/Bistro gegenüber des TREFF 10. Um autark zu sein, beschlossen die Verantwortlichen der KINO-AG am 10.11.2017 den Verein "Bentheimer-Filmfreunde e.V." zu gründen. 1. Vorsitzender: Stefan Drolshagen, 2. Vorsitzende: Ingrid Berkemeyer, Schriftführerin und Kassenwart. Nach einer Planungsphase gab es am 15. Februar 2018 eine Premiere im Kirchenschiff der ev.-altref. Kirche in Bad Bentheim mit dem Film "Adams Äpfel". Die Getränke wurden vom Aktiv-Team des Vereins verkauft. Weitere Filmabende fanden dann in einem Konferenzraum im Gemeidehaus der Kirche statt. Und das sei noch erwähnt: Kostenlos, dank Pastor Klompmaker und dem Kirchenrat, denn ein kommunales Kino ist auch Kultur und Begegnungsstätte. Nachdem der Vorführraum im Gemeindehaus den Besucherstrom nicht mehr aufnehmen konnte, zog der Verein Bentheimer Filmfreunde e.V. wieder in das Soziokulturelle-Centrum - TREFF 10, Kirchstraße 10. Am 6. September gab es einen Film voller Emotionen. Die CORONA-Zeit wurde, mit einigen Einschränkungen, gut überstanden. Das Kino erfreut sich wachsender Beliebtheit und eine Mitgliedsschaft im Verein ist auch erwünscht. Die Beitrittserklärung ist auf der Rückseite unseres Flyers abgedruckt. Ablagestellen für den Flyer sind das Rathaus in Bad Bentheim, die Tourist-Info und die Volksbank in Gildehaus. Die Bekanntgabe der Filme pro Monat erfolgt hier.
Herzlich Willkommen im TREFF 10-KINO. Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende in unser rosarotes Schwein wird gebeten.
Mitgliedschaft
Unsere Mitglieder Können die gezeigten Filme auch ausleihen (DVD). Sie bekommen die Newsletter per Email und sie haben bei der Jahreshauptversammlung ein Stimmrecht.
Eine Beitrittserklärung zum Verein steht in der Galerie zum kopieren. Oder im Kino beim Filmteam (bitte direkt ansprechen).